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TANSANIA - Kundenreise

Nach mehreren Reisen ins südliche Afrika führt unsere heurige 24 – tägige Reise in die südlichen Nationalparks in Tansania (Mikumi, Selous, Ruaha, Gombe) und nach Sansibar.
Die Reise startet im Juli = der afrikanische Winter = die beste Besuchszeit für die Parks im südlichen Tansania.

MIKUMI NATIONALPARK
Von Dar es Salaam geht es mit einem Geländewagen und einem Fahrer/ in den Mikumi Nationalpark. Die Fahrt führt durch zahlreiche Ortschaften und ermöglicht dem Besucher, in das Land langsam hineinzuwachsen und etwas von den Lebensbedingungen der Menschen aufzuschnappen.
Im Mikumi Park sind wir im Vuma Hill Tended Camp untergebracht, das in den südlichen Randbergen des Parks mitten im Buschwald liegt. Das Camp ist - wie die meisten Camps in Afrikas eher klein (Kapazität ca. 18 Personen). Die einzelnen „Bungalows“ sind auf Stelzen errichtet, mit Stroh gedeckt und bestehen aus einem großzügigen Zelt mit eingebautem Bad – und WC Bereich. Die Leitung des Camps – ein englisches Ehepaar bemüht sich sehr, den Gästen eine familiäre Atmosphäre zu schaffen. Am Abend kann man – während man am Lagerfeuer sitzt, auch nachtaktive Tiere wie Honigdachse, Buschbabys und Zibetkatzen sehen.
Der Mikumi Park ist als „Einstieg“ – zum Gewöhnen an die afrikanische Savannenlandschaft und deren Tierwelt bestens geeignet. Man kann dort vom Elefanten über Büffel, Löwen, Zebras, Giraffen, Flusspferde, Gnus, Warzenschweine und viele Vogelarten gut beobachten.

SELOUS GAME RESERVE:
Auf der Hauptstraße = schmale Sandpiste mit zahllosen Schlaglöchern fahren wir ca. 250 km weiter in das Selous Game Reserve. – Man könnte vom Mikumi in den Selous auch fliegen, aber die Fahrt mit dem Auto ermöglicht einen guten Blick auf Land und Leute. Man fährt durch üppige grüne Landschaften, wasserreiche Täler und zahlreiche Dörfer mit seinem bunten Treiben.
Das Selous Game Reserve ist das größte Tierschutzgebiet Afrikas, aber nur 20 Prozent der Fläche sind als „Fotosektor“ für den Besucher offen, im übrigen Gebiet werden Jagdsafaris angeboten. Das hat zur Folge, dass auch im „Fotosektor“ alle Tiere scheuer sind und wesentlich früher flüchten als in anderen Nationalparks in Afrika.
Die Landschaft erinnert ein wenig an das Okavangodelta in Botswana, der Rufiji River bildet zahlreiche Seitenarme, Seen und Sümpfe aus, die bei Bootssafaris – wenn der Wasserstand entsprechend hoch ist, befahren werden können. In der Regenzeit ist das Selous Game Reserve wegen Hochwassers geschlossen !!!!!
Hier wohnen wir im Selous Safari Camp, das zum Besten gehört, was Tansania an Lodges zu bieten hat. Traumhaft in Wassernähe gelegen, steht jedem der maximal 18 Gäste ein großzügiges, auf Stelzen errichtetes, mit Stroh gedecktes Luxuszelt mit Rundumblick zur Verfügung. Ein großzügiger Sanitärbereich ist angebaut. Vom Bett aus hat man nach allen Seiten wunderbare Ausblicke, da die Zeltwände aus riesigen Fensterflächen bestehen. Der Service ist exzellent, eine vorzügliche Küche selbstverständlich.
Das Camp bietet seinen Gästen Geländewagentouren, Fußsafaris und Bootssafaris an. Jedes dieser Angebote hat seine Reize, zumal bestens ausgebildete Guides zur Verfügung stehen.
Bei der Fußsafari erfährt man viel über Tierfährten, Pflanzen, sieht die Tiere aber meist nur aus größerer Entfernung, weil sie vor „Fußgängern“ noch rascher flüchten.
Die Game Drives mit dem Geländewagen führen durch Miombowälder, an Seen und in Baumsavannen. Wegen des relativ dichten Baum – und Buschwerks ist die Tierbeobachtung nicht so einfach wie etwa in der Serengeti, dafür aber immer spannend – was sehen wir, was entdecken wir nicht ? Wenn man Glück hat, kann man im Selous die beinahe komplette Palette der afrikanischen Tierwelt sehen.
Für uns sind jedoch im Selous die Bootssafaris der absolute Highlight. Neben Flusspferden und zahllosen Krokodilen bietet sich dem Besucher eine traumhafte Vogelwelt.

RUAHA NATIONALPARK:
Nach vier Tagen im Selous fliegen wir mit einem Kleinflugzeug weiter in den Ruaha Nationalpark. Dieser drittgrößte Nationalpark Tansanias ist etwas abgelegen, liegt im trockensten Teil des Landes und wird etwas weniger besucht.
Landschaftlich wechseln Hügel und weite Ebenen einander ab. Buschwerk und – zumindest in der Trockenzeit von Mai bis September - sehr hohes dürres Gras erschweren die Tierbeobachtung.
Wir wohnen in der Ruaha River Lodge. Sie liegt wunderschön am Ruaha River, besteht eigentlich aus 3 Camps und bietet ca. 70 Gästen Platz. Die „Bungalows“ stehen alle am Flussufer, sind aus Stein gemauert und solide, aber nicht luxuriös eingerichtet. Von der Terrasse vor jedem Haus hat man einen wunderbaren Blick auf das Treiben am Fluss. Es gibt in der Lodge 2 Restaurants, wobei das im neueren Campteil auf einem Hügel toll in die Landschaft integriert ist und einen herrlichen Ausblick bietet. Essen und Service sind in diesem Camp aber durchaus verbesserungsfähig. ( Wer ein Nobelcamp sucht, sollte das Jongomero Camp = Schwesterncamp zum Selous Safari Camp oder das Mwagusi Safai Camp vorziehen. Beide Camps liegen aber dafür etwas abgelegen).
Was jedoch in der Ruaha River Lodge wirklich gut ist, sind die Game Drives, da die Guides Land und Tierwelt gut kennen. Täglich werden von 8.00 – ca. 12.30 Uhr und von 16.00 – 18.30 zwei Fahrten unternommen. Es ist jedoch möglich, auch Ganztagsdrives vor Ort extra zu buchen. Das hat den Vorteil, dass man wirklich den ganzen Tag unterwegs ist und auch abgelegene Teile des Nationalparks besuchen kann.
Die Tierwelt im Ruaha ist ähnlich dem im Selous. Man kann – wenn man Glück hat, sehr viele Tiere sehen. Doch eine Garantie dafür gibt es hier wie in allen Nationalparks in ganz Afrika absolut nicht. Wenn man Pech hat, fährt man stundenlang ohne auch nur ein Tier zu entdecken. Was man sicher sehen wird sind Löwen, die sind wirklich häufig.

GOMBE STREAM NATIONALPARK:
Absoluter Höhepunkt unserer heurigen Reise nach Afrika soll ein „Besuch“ bei den Schimpansen im Gombe sein. Dieser kleinste Nationalpark des Landes liegt im äußersten Westen am Tanganjikasee. Entsprechend umständlich ist die Anreise. Wir fliegen vom Ruaha Nationalpark zurück nach Dar es Salaam und nach einer Zwischenübernachtung weiter quer über ganz Tansania nach Kigoma. ( Eine Direktverbindung vom Ruaha aus gibt es leider nicht!) In Kigoma ist wieder eine Übernachtung nötig, da es nur einmal am Tag eine Schiffsverbindung in den Gombe gibt, anders ist dieser Nationalpark nicht zu erreichen.
Der Gombe Stream Park ist auf Betreiben von Jane Godall entstanden, die dort ab 1960 mit der wissenschaftlichen Erforschung der Schimpansen begann. Nur dort und im südlicher gelegenen Mahale Nationalpark leben in Tansania Schimpansen, das es nur an diesen beiden Plätzen tropische Regenwälder gibt.
Nach einer interessanten Bootsfahrt erreichen wir nach ca. 2 Stunden das „Gombe Luxury Tented Camp“, die einzige Unterkunft, die es in diesem Park gibt. Das Camp ist sehr klein ( nur für 10 Personen ) aber wirklich fein. Service und Küche sind exzellent, die Zelte luxuriös ausgestattet und wie überall auf Stelzen errichtet. Wegen der geringen Besucherzahl wir einem wirklich jeder Wunsch erfüllt.
Während unseres Aufenthalts sind wir 3 Tage im Park unterwegs. Nach einer Bootsfahrt von 20 Minuten beginnt um 8.00 Uhr früh das Abenteuer Schimpansensuche. Wir haben Glück, denn im afrikanischen Winter = Juni bis September halten sich die Tiere eher in den niedriger gelegenen Gebieten auf, während im Sommer Höhen bis 1000 m überwunden werden müssen, um die Tiere aufzuspüren. Außerdem ist das Blätterdach des Regenwaldes im Winter etwas gelichtet, sodass das Fotografieren nicht ganz so schwierig ist wie im Sommer. Die täglichen Wanderungen – sie dauern jeweils bis ca. 14.00 Uhr sind anstrengend, es geht bergauf, bergab, quer durch den Dschungel, immer auf der Suche nach den Schimpansen. Doch die Anstrengung lohnt sich absolut, es ist wirklich ein tolles Erlebnis, unsere nächsten Verwandten im Tierreich aus nächster Nähe bei ihrem abwechslungsreichen Treiben beobachten zu dürfe.
Am Nachmittag ist jeweils Entspannung am Strand vor dem Camp angesagt. Auch Schnorcheln im See ist durchaus empfehlenswert.

SANSIBAR:
Nach 3 Tagen im Gombe geht es mit Boot und Flugzeug zurück nach Dar es Salaam und weiter nach Sansibar, wo wir noch einige Tage ausspannen wollen. ( Diese Reise ist an einem Tag möglich!)
2 Tage verbringen wir in der Hauptstadt Stonetown, wo wir ausgiebig durch die Altstadt ( gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO) bummeln. Auch ein Ausflug zu einer Gewürzfarm steht auf unserem Programm. Wir wohnen im Dhow Palace einem schönen zu einem Hotel umgebauten alten Handelshaus mitten in der Altstadt.
Die letzten 5 Tage dieser Reise verbringen wir an der Ostküste im Breezes Beach Club an einem herrlichen Strand. Der Club bietet alle Annehmlichkeiten und verwöhnt seine Gäste. Service und Küche sind ausgezeichnet. Jeder Abend steht - was Essen und Unterhaltung betrifft – unter einem speziellen Motto. Wer einen besonderen Ort für seine Hochzeit sucht, hier kann man an einem herrlichen Platz heiraten, es werden dafür spezielle Arrangements angeboten.
Allerdings Achtung: Da der gesamten Ostküste Sansibars ein Korallenriff vorgelagert ist, kann man nur während der Flut baden. Doch auch während der Ebbe kann man etwas unternehmen. Man borgt sich spezielle Badeschuhe im Club und kann stundenlang durch das nur knietiefe Wasser waten und einen Einblick in die Wasserwelt eines Korallenmeere genießen. Absolut spannend und empfehlenswert. Es ist toll, was man an Tieren und Pflanzen findet.

Resumee:
Nicht billig, aber absolut empfehlenswert für Naturliebhaber. Die Fahrt in den Gombe sollte aber nur unternehmen, wer wirklich speziell Schimpansen erleben möchte. In Sansibar bringt der afrikanische Winter etwas durchwachsenes Wetter, es ist zwar sehr warm, doch ein kurzer Regenschauer ist immer möglich. Im Landesinneren ist das Wetter im Winter stabil und trocken, tagsüber warm, in den Nächten kühlt es jedoch stark ab. Diese Reise ist zu empfehlen für Leute, die schon ein wenig Naturerfahrung in Afrika haben. „Einsteigern“ würde ich eher einen Besuch in der Serengeti, in Namibia oder in den Nationalparks in Kenia empfehlen.

Familie Grabscheit