ISLAND

Land aus Feuer und Eis
Land der Elfen und Trolle


Island

Wer nach ISLAND reisen will, der sucht das NATURERLEBNIS, welches in dieser Form nur mehr an wenigen Stellen auf dieser Erde anzufinden ist. Einzig Neuseeland ist noch um eine Spur abwechslungsreicher und
kontrastreicher als Island.

An den Rändern Steilklippen, Fjordlandschaften oder unendlich scheinende, flache Sandküsten, im Inneren Wüsten, karge Schotterpisten, aber auch blühende Täler.
Circa ein Zehntel der Fläche ist von Gletschereis bedeckt. Dazwischen immer wieder Eisberge und heiße Quellen, dampfende Solfataren, Vulkane, Lavafelder, spuckende Geysire, reißende Flüsse und imposante Wasserfälle, tausende Vögel und blasende Wale. Der Dampf heißer Quellen frisst sich durch Gletschereis oder das warme Wasser ladet zu einem Entspannungsbad ein.

Wer nach Island reist, erwartet diese grandiose Natur in der man Abstand von der alltäglichen Hektik bekommt.

Es hat schon auch seine Gründe, warum viele Isländer noch heute an die Existenz von Elfen und Trollen glauben. In der wilden Einsamkeit des Hochlands, in den langen dunklen Wintern und den stürmischen Winden, die manchmal ganz eigenartige Schatten und Geräusche produzieren, muss es einfach Übersinnliches geben. Oder einfach, damit sie sich außerhalb der wenigen Städte nicht so einsam fühlen.

TROLLE, das sind ungepflegte, kauzige Nachtschwärmer, die, sobald sie ein Sonnenstrahl erwischt, zu Stein erstarren. Diese kann man als solche auch in jedem Touristenshop auf der Insel erwerben.

ELFEN hingegen nicht, obwohl sie die Nähe der Menschen suchen. Aber diese sind unsichtbar. Damit haben sie mit ihrer Heimat ein bisschen was gemeinsam. Island ist betörend schön, nur sieht man es manchmal nicht.

NATUR PUR
Um das zu entdecken, empfehlen sich bestens organisierte Rundreisen. Die Insel jedoch auf eigene Faust mit dem Mietwagen zu entdecken, ist perfekt, noch dazu sehr einfach und unbedenklich, sofern man sich den Naturgegebenheiten anpasst.
Das Straßenverkehrsnetz ist gut ausgebaut und es herrscht Rechtsverkehr. Ferienhäuser, Hotels, Gästehäuser oder Bauernhöfe sollten in der Hochsaison von Juni bis September im voraus gebucht werden, da in einigen Regionen nur begrenzte Zimmer zur Verfügung stehen.

REISEZEIT
Die beste Jahreszeit für eine Reise nach Island ist Juni bis September. Ende Mai bis Anfang August ist die Zeit der hellen Nächte. In Reykjavik liegen nur zwei Stunden zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang, während im Norden Islands zu dieser Zeit die Sonne einige Wochen lang kaum untergeht.

WETTER
Dank des Golfstroms hat Island ozeanisches Klima, kühle Sommer und überraschend milde Winter (-5 bis + 5°C). Die durchschnittlichen Temperaturen in bewohnten Gebieten liegen im Sommer zwischen 12° und 15°C, die Nachttemperaturen speziell im Hochland, können aber schon mal auf 0°C sinken.
Das Island-Tief, das wir meist als ungeliebter Gegenspieler des Azoren-Hochs kennen und deren Ausläufer auch unser Wetter maßgeblich bestimmen, ist immer ein ständiger Begleiter.
Daher unbedingt wasserdichte Kleidung und Schuhe, Fleecejacke und eine windabweisende leichte Jacke mitnehmen, Wasserschutz für die Fotoausrüstung aber auch Badesachen (Thermalquellen) und Gesichtscreme, denn Sonne und Sturm strapazieren die Haut.

ESSEN&TRINKEN
Die typische isländische Küche besteht hauptsächlich aus vielen Fisch- und Lammfleischgerichten. Die Preise in den Restaurants sind erschwinglich, jene für Alkohol relativ teuer. Aufgrund der extrem schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, seit einem ¾ Jahr, haben auch die Preise vor Ort deutlich nachgegeben.

LANDESWÄHRUNG
Es empfiehlt sich die „KRONA“ erst vor Ort umzutauschen. War der Wechselkurs zum € im August 2008 noch bei 0,90, so ist dieser aktuell bei 1,49 und somit um 50% abgewertet worden!!

ANREISE
Vorrausgesetzt das Wetter spielt mit, ist der Anflug alleine schon ein Erlebnis für sich. Schneebedeckte Berge, riesige Vergletscherungen und Flüsse, rotbraune Erde und die ersten zerklüfteten Lavafelder.

Nach der Ankunft am Flughafen in Reykjavik und der Übergabe des Mietautos hängt das Auge permanent an der ständig wechselnden Landschaft mit bizarren Bergen, Schluchten und endlosen, saftig leuchtenden Wiesen.
Und erst diese glasklare, fast stechende Luft.

Die Hauptstadt REYKJAVIK ist perfekt für Entspannung, Wellness, Spass und Vergnügen oder zum Aufladen der Batterien. Von hier aus lassen sich viele Ziele der Insel ansteuern.
Besonders sehenswert ist die HALLGRIMSKIRKJA (Hallgrimskirche), von dessen 73 m hohen Turm man die beste Aussicht über Stadt und Meer hat.
Im Sommer kann man am Hafen um Mitternacht die Sonne den Horizont berühren sehen, bevor sie wieder empor steigt.

Auch sehenswert ist das weithin sichtbare Wahrzeichen PERLAN auf dem Hügel Öskjuhlid.
Der futuristisch anmutende Glaskuppelbau, übersetzt die Perle, ist ein ca. 60m hohes eindrucksvolles Gebäude. Der Kuppelbau ruht auf 6 Heißwassertanks mit dem Fassungsvermögen von ca. 24 Millionen Litern Thermalwasser, das für die Versorgung der Hauptstadt gespeichert wird.
Im Innen findet man einen Wintergarten, in welchem Palmen und viele andere Pflanzen zu finden sind. Auf der Aussichtsplattform kann man einen herrlichen Rundumblick genießen.
Für Feinschmecker ist das Gourmet-Restaurant, das sich im oberen Teil der sich um die eigene Achse drehenden Kuppel befindet, wahrlich zu empfehlen.

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BLAUE LAGUNE

Bevor es mit dem Auto ins Landesinnere geht empfiehlt sich unbedingt ein Ausflug in die BLAUE LAGUNE.
Die Massagen im ca. 37 Grad C warmen Wasser der Anlage sind äußerst entspannend und wohltuend.
Genau genommen ist die Blaue Lagune eine Lavasenke mit einem Meereswasser/Süßwasser-Gemisch, das vom „Abwasser“ des geothermischen Kraftwerks Svartsengi kommt. Das ca. 240 Grad C heiße Wasser stammt aus einer Tiefe von ca. 2.000m. Nach der Energiegewinnung fließt das Wasser in das berühmte Thermalbad Blue Lagune.
Das Wasser der Lagune wird innerhalb von einem Tag komplett ausgetauscht und es ist reich an natürlichen Mineralien, wie auch dem Kieselerde-Schlamm und der blaugrünen Alge. Und genau diese ist, medizinisch anerkannt, sehr gut für die Heilung von Hautkrankheiten.
Das heiße Wasser wird im Winter aber auch für die Beheizung so mancher Gehsteige in Reykjavik verwendet.
Die Kraftwerke SVARTSENGI und NESJAVELLIR, können auch besichtigt werden.

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MOSFELLSHEIDI
Die Fahrt geht von Reykjavik über die Mosfellsheidi in den Nationalpark Thingvellier, wo im Jahre 930 auf einem von Spalten durchzogenen Lavafeld das älteste noch bestehende Parlament der Welt gegründet wurde. Soweit das Auge reicht, Lavafelder, die mit Moos überwachsen sind. Kein Baum, kein Strauch, kein menschlicher Eingriff, kein Haus, kein …….

NATIONALPARK THINGVELLIR - UNESCO WELTKULTURERBE
Thingvellir ist Weltkulturerbe und der Nationalpark wurde erst kürzlich in die UNESCO-Liste aufgenommen.
Seit 930 trat das Althing, die Nationalversammlung Islands, jeden Sommer in Thingvellir zusammen.
Deutliche Überreste dieses Brauches sind noch zu sehen, von den Isländern als Schrein ihres kulturellen und politischen Erbes sorgsam gepflegt. Mit der Anerkennung Thingvellirs durch die UNESCO wird bescheinigt, dass der Ort einmalige Kriterien von hoher Bedeutung für die nordisch-germanische Kultur in den Überresten der Landschaft und der Natur widerspiegelt.

Thingvellir spielt in Islands Geschichte eine Schlüsselrolle. Hier war während der Blütezeit der Sitz der Obrigkeit (930 - 1262), und hier trugen sich die meisten dramatischen Ereignisse zu, die Stoff für die Isländersagas boten. Schließlich wurde Thingvellir zum Symbol früheren Glanzes, als die Freiheitsbewegung des 19. Jhdt. gegen die dänische Kolonialmacht antrat. Die erste Verfassung, im Jahr 1874 erlangt, wurde ebenso in Thingvellir gefeiert wie das Millenium der Gründung des Althings 1930 oder die Ausrufung der modernen Republik im Jahr 1944, als die Nation in Thingvellir erneut zusammen kam.

Geschichte ist aber nur ein Teil dessen, was Thingvellir bemerkenswert macht.
Auch die Geologie hat es in sich.
Die alte Parlamentsstätte liegt dort, wo zwei tektonische Platten zusammentreffen (besser auseinander driften), die europäische und die amerikanische (1 bis 2 cm pro Jahr). Diese Risse in der Erde liegen offen wie ein Lehrbuch der Geologie, mit Vulkanen und dem See Thingvallavatn am Horizont.
Diese Dehnungsspalte von ALMANNAGJA zieht sich Richtung Nordosten durch die Insel.
Dies führt natürlich auch laufend zu Erdbeben und anderen Veränderungen in der Landschaft. Naturgewalt in einer ihrer wunderschönsten Formen!

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GEYSIRE, HEISSE QUELLEN und WASSERFÄLLE

Weiter geht es in die Haukadalur, wo sich die aktivsten Geysire befinden, vor allem der Geysir Strokkur (Butterfass), der alle paar Minuten seine Wassersäule bis zu 20 m hoch katapultiert. Unweit davon stürzt der als „Goldenerer Wasserfall“ beschriebene Gullfoss, der wohl imposanteste Wasserfall Islands in eine gewaltige Schlucht.
Eine weitere Attraktion ist der Vulkankrater KERID.

Nicht viel weiter ist es auch in die einzigartige Welt des Hochlands. Die Route führt über Schotterpisten und mondähnlicher Landschaft in das Gebiet Hveravellir mit seinen heißen Quellen.
Hveravellir, 100 km von Gullfoss entfernt, ist eine warme Oase inmitten der steinigen und kalten Wüste. Die heißen Teiche, mit leuchtend blauem Wasser sind gesäumt von weißer Kieselerde. Man entdeckt auch mineralhaltige Teiche in Schwarz-, Braun- und Rottönen. Einige dieser blauen Teiche kommen einem Whirlpool verblüffend nahe und man sollte den einen oder anderen zu einem Bad nutzen.

Weiter ging es dann die Hochlandpiste Kjölur Richtung Norden, zwischen den Gletschern Langjökull und Hofsjökull zu den Kerlinggarfjöll, einem grandiosen, beeindruckenden Rhyolithgebiet südwestlich des Hofsjökull.
In kleinen Schluchten entweicht der Erde Schwefel und kochendes Wasser, ein unheimlicher Anblick. Wenn Zeit bleibt, dann unbedingt eine Wanderung ins "Tal der 1000 Quellen" planen, das durch die aufsteigenden Dampfsäulen eines der schönsten Gebiete Islands ist.
Anstatt die Hochlandpiste zu nehmen kann man bei der Inselumrundung auch eine Abstecher auf die Halbinsel SNAEFELLNES machen, wo sich malerische Fischerdörfer an eine abwechslungsreiche Küste schmiegen. Der Höhepunkt der Halbinsel ist der Gletschervulkan SNAEFELLSJÖKULL, bekannt aus Jules Vernes „Reise zum Mittelpunkt der Erde“.

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WESTKÜSTE
Als nächste Station steht auf dem nördlichen Teil der Kjölur-Piste das interessante Volkskundemuseum von Glaumbaer am Programm, das in TORFRASEN-Bauweise errichtet. Die Gebäude in Glaumbaer bestehen aus dünnen Holzbrettern und sind voneinander durch dicke Schichten von Torfrasen getrennt und isoliert. Auch das Dach ist mit einer dicken Schicht des gleichen Materials bedeckt. Ein Torfhaus kann in Gebieten mit gemäßigten Regenfällen ein Jahrhundert überdauern. Das Dach muss natürlich in einem richtigen Winkel errichtet werden. Ist es zu flach, regnet es durch; ist es zu steil, zerbricht der Untergrund während der trockenen Jahreszeit. Das Gras trocknet zu schnell und wächst nicht, so dass der Regen in diesem Fall auch durchdringt.
Die Region Skagafjördur bietet sanfte, grüne Landstriche vor kühlen und steilen Bergen. Gewaltige Gletscherflüsse durchziehen die Täler und bieten spannende Rafting-Abenteuer. Hier liegt auch das traditionelle Herz der Pferdezucht.

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AKUREYRI – HUSAVIK
Die Region bis Myvatn gilt als das Eldorado für Naturbegeisterte. Einerseits die zahlreichen Vogelarten, andererseits die vielfältigen Erscheinungsformen geologischer Phänomene. Ein Besuch wert ist auf alle Fälle die liebliche Metropole des Nordens AKUREYRI oder man macht eine Bootstour zu Hrisey Island. Für Wikinger- und Trolle-Fans gibt es hier die besten Shoppingmöglichkeiten nach Reykjavik.

Im idyllischen Fischer- und Walbeobachtungsort HUSAVIK gibt es so richtig urige, kleine Hafenkneipen, in denen auch das Bier nicht ganz so teuer ist wie anderswo. Gute Stimmung mit fröhlichen Einheimischen sorgt dafür, dass man am nächsten Morgen beim obligaten Whalewatching durch die breite Fjordmündung jede Welle spürt, vor allem am obersten Ausguck. Dann heißt es aber auch noch schnell reagieren, wenn irgendwo gerade eine der riesigen Flossen für Sekunden aus dem Wasser taucht, um DAS Walfoto im Kasten zu haben.

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IN DIE REGION DER HÖLLENKRATER - MYVATN
Dann warten die Höhepunkte der Region: Nach dem gewaltigen Spektakel des Wasserfalls GODAFOSS, dem größten Europas, geht es zum geheimnisvollen MYVATN, dem Mückensee, ein einzigartiges Vogelparadies. Die Fahrt geht durch unbewohnte und wüstenähnliche Gegenden in die weltweit aktivste Vulkanzone mit Pseudokratern, Schwefelquellen, bizarren Lavaformationen und fruchtbaren Ebenen.
Der Name Myvatn bedeutet "Mückensee", und tatsächlich können im Sommer die dichten Schwärme unzähliger Insekten einen Aufenthalt am See zur Hölle machen. Zwar ist der Winter lang und kalt, der Myvatn bleibt sieben Monate im Jahr zugefroren, doch gibt es hier wegen der geringen Niederschläge mehr Sonnenschein als im ganzen übrigen Land.

OSTKÜSTE
Entlang der gewaltigen und kaum besiedelten Fjorde der Ostküste wartet dann das nächste faszinierende Naturschauspiel. Die Eismassen des VATNAJÖKULL sind größer als sämtliche Gletscher der Alpen, mit einer Eisdicke von 1000 Metern. Das Hafenstädtchen HÖFN liegt im Südostwinkel und ist Ausgangsort unvergesslicher Exkursionen zur Eiskappe.

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Eindrucksvolle Wanderungen zu Gletscherzungen und -seen führen als Höhepunkt zum JÖKULSARLON, in dem tausende Eisberge in schillernden Blau- und Grüntönen treiben.

Unbedingt eine Bootsfahrt mit einem Amphibienfahrzeugen zwischen den Eisbergen unternehmen.

Kontraste im Überfluss kennzeichnen das Wanderparadies Ostisland und seine Bergzüge mit den buntesten Steinen der Insel, den Wüsten und Islands größtem Forstbestand Hallormsstadaskógur, den Gletschern und den sanften Senken. In BORGARFJÖRDUR - inmitten einer großartigen Landschaftskulisse - geheimnisumwoben eine der größten Elfenburgen der isländischen Volkssagen.
In INGOLFSHÖFDI kann man die größte Papageientaucherkolonie Südislands beobachten. Diese putzigen, gar nicht scheuen Tiere sind wahre Flugkünstler, nur an Land wirken sie etwas unbeholfen. Man kann sich kaum vorstellen, dass die Isländer diese Vögel als Leckerbissen auf der Speisekarte haben.

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Vorbei an Landmannalaugar, mit ihren herrlich leuchtenden Rhyolith-Bergen, die zu einem Besuch einladen, endet die beeindruckende Rundreise dann wieder in REYKJAVIK und man genießt noch ein letztes Mal die Mitternachtssonne.

Wer Lust hat rundet die Islandreise mit einem Abstecher nach Ostgrönland ab. Nur 2 Flugstunden entfernt leben die Menschen noch ganz ihr traditionelles leben in der Arktis.

 

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